Ratenzahlung anpassen
Wählen Sie die Rate, die am besten zu Ihrer finanziellen Situation passt.
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Branchen · Energieversorger
kvit verarbeitet Ihre offenen Energieforderungen als Prozess statt als Einzelfälle: Übergabe per Datei oder API, regelbasierte Eskalation je Kundensegment, digitale Zahlungsvereinbarungen für Ihre Kunden — und fallgenaue Rückmeldung an Ihre Abrechnung.
Keine Grundgebühr im Standardverfahren
Übergabe per Datei oder API
Regeln je Kundensegment
Fallgenaue Statusrückmeldung
Forderungsarten
| Forderungsart | Typische Herausforderung | Prozess bei kvit |
|---|---|---|
| Offene Abschläge | Hohe Fallzahl, kleine Einzelbeträge | Automatisierte Batch-Übergabe, strukturierte Kaskade |
| Nachzahlung aus Jahresabrechnung | Hoher Einzelbetrag, zahlungswilliger Kunde | Digitale Zahlungsvereinbarung im Schuldnerportal |
| Schlussrechnung nach Umzug/Wechsel | Veraltete Kontaktdaten | Adressprüfung und mehrkanalige Ansprache |
| Gewerbekundenforderung | Höherer Einzelbetrag, B2B-Verzugsregeln | Verbindliche Eskalation, 40-€-Pauschale und B2B-Zinssatz |
| Bestrittene Forderungsbestandteile | Einwendungen, Preisanpassungen | Aussteuerung aus der Kaskade, gesonderte Prüfung |
| Gekündigte Verträge | Keine Kundenbindung mehr | Konsequentere Tonalität, ggf. gerichtliche Eskalation |
Ablauf
Schritt 01
Einzeln im Dashboard, als wiederkehrende Dateiübergabe aus Ihrem Abrechnungssystem oder per API: Ihr System meldet den Fall, sobald Ihre interne Eskalation ausgeschöpft ist.
Schritt 02
Haushalts- vs. Gewerbekunde, Grundversorgung vs. Sondervertrag — getrennt gekennzeichnet, getrennt behandelt. Dazu konfigurieren Sie Tonalität und Eskalationstiefe je Segment.
Schritt 03
Strukturierte, automatisierte Ansprache über mehrere Kanäle, Zahlungsvereinbarungen im Schuldnerportal. Vor anwaltlichen oder gerichtlichen Schritten erhalten Sie eine Empfehlung samt Kosteninformation — weiter geht es erst nach Ihrer Freigabe.
Schritt 04
Fallstatus per Dashboard, Export oder Webhook; eingehende Zahlungen werden fallgenau zugeordnet und nach dem vereinbarten Auszahlungsprozess an Sie ausgekehrt — inklusive Buchungsexport für Ihre Debitorenbuchhaltung.
Schuldnerportal
Hinter Energierückständen stehen sehr unterschiedliche Ursachen — von kurzfristigen Liquiditätsengpässen bis zu dauerhaft fehlender Zahlungsfähigkeit. Digitale Zahlungsoptionen helfen vor allem den Kunden, die zahlen wollen, den Gesamtbetrag aber nicht sofort aufbringen können.
Zugang per Link ohne Registrierung, vollständige Forderungsaufstellung, Sofortzahlung oder Ratenvereinbarung innerhalb der von Ihnen festgelegten Rahmenbedingungen. Die digital geschlossene Zahlungsvereinbarung wird mit Zeitpunkt, Forderungsaufstellung und vereinbarten Raten dokumentiert und unmittelbar bestätigt; bleibt eine Rate aus, wird der Fall automatisch weiterbetreut.
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Kundenbeziehung
Die Ansprache im Forderungsfall beeinflusst den Verlauf der weiteren Kommunikation, das Beschwerdeaufkommen und die Kundenbeziehung — bei Versorgern umso mehr, weil die Beziehung zum Kunden bei Zahlungsproblemen häufig nicht endet: Grundversorger sind nach § 36 EnWG grundsätzlich verpflichtet, Haushaltskunden in ihrem Netzgebiet zu den allgemeinen Bedingungen zu versorgen.
Kulant
Belieferte Haushaltskunden, erste Auffälligkeit
„Möglicherweise ist die Abrechnung untergegangen — hier finden Sie alle Details und Zahlungsoptionen."
Verbindlich
Standardfälle, Gewerbekunden
„Der Abschlag vom [Datum] ist seit [Datum] fällig. Bitte gleichen Sie den Betrag aus."
Konsequent
Gekündigte Verträge, Schlussrechnungen
„Wir fordern Sie letztmalig auf, den offenen Betrag bis zum [Datum] zu begleichen."
Regulierter Sonderprozess
Inkasso und Versorgungsunterbrechung sind getrennte Prozesse — und das aus gutem Grund. Für Sperren gegenüber Haushaltskunden gelten seit Ende 2025 die Voraussetzungen des § 41f EnWG (Mahnung, Androhung, Vier-Wochen-Frist, Ankündigung, Mindestrückstand, Verhältnismäßigkeitsprüfung); in der Grundversorgung kommen die Vorgaben zu Abwendungsvereinbarungen nach § 41g EnWG hinzu. Diese Prozesse bleiben bei Ihnen als Versorger — kvit greift nicht in den Sperrprozess ein.
Was kvit leistet, setzt davor an: Forderungen realisieren, bevor eine Unterbrechung überhaupt erwogen werden muss. Dabei hilft eine gesetzliche Mechanik: Rückstände, die aufgrund einer Vereinbarung zwischen Ihnen und dem Kunden noch nicht fällig sind, bleiben bei der Berechnung des sperrrelevanten Mindestrückstands außer Betracht (§ 41f Abs. 3 EnWG).
Eine früh geschlossene, dokumentierte Zahlungsvereinbarung reduziert also nicht nur den Außenstand — sie entschärft auch die Sperrfrage, solange der Kunde seine Raten bedient. Eine gesetzlich erforderliche Abwendungsvereinbarung nach § 41g EnWG ersetzt sie nicht.
Im Standardfall verarbeitet kvit Vertrags-, Rechnungs-, Forderungs- und Kontaktdaten. Detaillierte Verbrauchs- oder Messdaten werden nur verarbeitet, wenn sie für die Prüfung eines konkreten Einwands oder die Nachvollziehbarkeit einer Forderung erforderlich sind — etwa bei bestrittenen Schlussrechnungen. Übergaben laufen verschlüsselt; Rollen, Zugriffe und Auftragsverhältnisse werden vertraglich geregelt.
Bereit für Ihre fachliche und technische Prüfung: Auf Anfrage erhalten Sie Prozessbeschreibung, Datenschutzunterlagen, Schnittstellendokumentation und Informationen zur Zahlungsabwicklung.
Für den Regelfall: Vertragsdaten, offene Rechnungen bzw. Abschlagsplan, Kontaktdaten und die Segmentkennzeichnung (Haushalts-/Gewerbekunde, Grundversorgung/Sondervertrag, Vertragsstatus). Belastbar wird die Forderung im Zweifel durch:
Forderungsbestandteile, gegen die der Kunde konkrete Einwendungen erhoben hat, werden nicht ungeprüft in die automatisierte Standardkaskade überführt: Sie kennzeichnen solche Bestandteile bei der Übergabe, kvit steuert sie aus und stellt sie zur gesonderten fachlichen bzw. rechtlichen Prüfung zurück.
Kostenmodell
Im außergerichtlichen Standardverfahren erhebt kvit keine Grundgebühr, keine Mitgliedschaft und keine fallbezogene Einreichungsgebühr. Befindet sich der Kunde in Verzug, werden die erforderlichen, gesetzlich erstattungsfähigen Inkassokosten nach dem RVG zusätzlich zur Hauptforderung geltend gemacht; ob sie vollständig realisiert werden, hängt von Berechtigung der Forderung und Zahlungsfähigkeit des Kunden ab.
Zusätzliche Leistungen — kostenpflichtige Adressermittlungen, gerichtliche Verfahren, individuelle Integrationsleistungen — werden vor Beauftragung transparent ausgewiesen.
Ihren konkreten Fall im Inkassokosten-RechnerIntegration
| Prozess | Möglichkeit |
|---|---|
| Fallübergabe | Einzelupload, Batch-Datei, API |
| Statusrückgabe | Dashboard, Export, Webhook |
| Zahlungsdaten | Fallgenaue Zuordnung und Buchungsexport |
| Regelsteuerung | Nach Kundentyp, Forderungsart, Eskalationsstatus |
| Dokumente | Rechnung, Vertrag, Abschlagsplan, Kommunikation |
Skalierbar von der Einzelübergabe bis zum automatisierten Batch-Prozess. Für welche Abrechnungssysteme standardisierte Anbindungen bestehen, klären wir im Erstgespräch.
Referenz
Erste Versorger-Referenz bzw. dokumentierter Pilotprozess wird hier eingefügt — mit Fallvolumen, Forderungsarten, Verarbeitungszeit, Anteil digitaler Zahlungsvereinbarungen, Übergabeprozess und Rückspielung.
FAQ
Inkasso und Versorgungsunterbrechung sind getrennte Prozesse. Inkasso soll offene Forderungen möglichst realisieren, bevor eine Unterbrechung überhaupt erwogen werden muss. Für Sperren gegenüber Haushaltskunden gelten die besonderen Voraussetzungen des § 41f EnWG; in der Grundversorgung kommen die Vorgaben zu Abwendungsvereinbarungen nach § 41g EnWG hinzu. Eine Ratenvereinbarung im Inkassoverfahren ersetzt eine gesetzlich erforderliche Abwendungsvereinbarung nicht automatisch — Rückstände, die durch eine Vereinbarung noch nicht fällig sind, bleiben aber bei der Berechnung des sperrrelevanten Rückstands außer Betracht.
Sind Höhe und Fälligkeit des Abschlags im Vertrag, Abschlagsplan oder einer wirksam einbezogenen Zahlungsregel kalendermäßig bestimmt, kann Verzug mit Ablauf des Fälligkeitstags ohne weitere Mahnung eintreten. Andernfalls prüft kvit die konkrete Verzugslage und übernimmt, falls nötig, die verzugsbegründende Mahnung als ersten Schritt.
Bei Verbrauchern tritt Verzug nach der gesetzlichen 30-Tage-Regel nur ein, wenn die Rechnung ausdrücklich auf diese Folge hinweist; bei Nicht-Verbrauchern ist der Hinweis grundsätzlich nicht erforderlich. Unabhängig davon kann Verzug früher eintreten — durch kalendermäßige Fälligkeit oder Mahnung. Praxistipp: Hinweis standardmäßig in die Rechnungsvorlage aufnehmen.
Sie kennzeichnen Einwendungen und strittige Bestandteile bei der Übergabe; kvit steuert diese Fälle aus der automatisierten Standardkaskade aus und stellt sie zur gesonderten Prüfung zurück. Nicht jeder Widerspruch macht eine Forderung undurchsetzbar — aber er gehört geprüft, bevor eskaliert wird.
Ergibt die Standardprüfung, dass die hinterlegte Anschrift nicht mehr aktuell ist, kann eine Adressermittlung angestoßen werden. Kostenpflichtige Ermittlungsschritte erfolgen nur nach den vereinbarten Regeln bzw. Ihrer Freigabe — nicht pauschal bei jedem Fall.
Härtefälle sind mehr als eine Tonalitätsfrage — bei Haushaltskunden können besondere Schutzbedürftigkeit und Verhältnismäßigkeit auch rechtlich relevant werden. Deshalb erhalten solche Fälle eine eigene Kennzeichnung: Sie definieren die Kriterien, kvit passt die Kommunikation an, steuert die Fälle aus automatisierten Eskalationsschritten aus und stellt sie zur individuellen Prüfung zurück.
Ja — per wiederkehrender Dateiübergabe oder API; Ihr System meldet den Fall, sobald Ihre interne Eskalation ausgeschöpft ist. Details zu Formaten und Anbindung klären wir im Erstgespräch.
Bei kvit: erfolgsbasiert, ohne Grundgebühr im außergerichtlichen Standardverfahren, integriert in Ihre Abläufe.
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